Satzung
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr


(1) Der Verein trägt den Namen „Bewusst Sein für ganzheitliches Wachstum e.V.“
(2) Der Sitz des Vereins ist Berlin.
(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(4) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen


§ 2 Zweck


Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung.
(1) Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, der Bildung auf ganzheitlicher Grundlage, sowie der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der ganzheitlichen Gesundheit und der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen.
(2) Der Verein orientiert sich an der Idee der Körper-Geist-Seele-Einheit Mensch. Nur das harmonische Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele führt zu dauerhafter Gesundheit.


Der Verein fördert insbesondere:
a. Das erweiterte Verständnis von Gesundheit und Krankheit, das den Menschen als Ganzes einbezieht.
b. Die Suche von ganzheitlichen Lösungen für eine harmonische Lebensgestaltung und Ergründung des Lebenssinnes.
c. Die wissenschaftliche und empirische Erforschung von Strukturen der menschlichen Psyche und Methoden zur transpersonalen Erfahrung und Persönlichkeitsentwicklung.


Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch: Die Errichtung eines dauerhaften Begegnungszentrums zur Durchführung von Vorträgen, Seminaren und Workshops, die den Vereinszweck erfüllen, insbesondere durch Vermittlung von Methoden, um Verspannungen und Blockaden zu lösen. Durch Angebot eines Selbsthilfeprogrammes zur Durchführung von geistigen, körperlichen und seelischen Übungen miteinander, die der ganzheitlichen Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung dienen. Die angewandten Übungen stützen sich auf medizinische, psychologische Erkenntnisse und werden durch die praktischen Erfahrungen der Teilnehmer weiterentwickelt. Durch Angebot eines Körperarbeit-Programms in ein- oder zweiwöchentlichem Turnus. Einrichtung und Unterhaltung einer Fachbibliothek, die allen Interessierten Zugriff auf ein breites Spektrum von Literatur ermöglicht, insbesondere unter Einbeziehung aktueller, wissenschaftlicher Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Vereinszwecks. Der Verein kann Stipendien an Personen gemäß einer vom Vorstand zu beschließenden Vergaberichtlinie vergeben, die wissenschaftliche Forschungen im Bereich eines ganzheitlichen Gesundheitsansatzes und der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung des Menschen betreiben. Dabei ist sowohl die wissenschaftliche und allgemeine Bedeutung der Forschung als auch die Bedürftigkeit des Antragstellers zu berücksichtigen. Die Forschungsergebnisse werden der Allgemeinheit, z.B. durch Veröffentlichungen auf der Homepage des Vereins oder als Fachliteratur, zugänglich gemacht.


§ 3 Selbstlosigkeit


(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(3) Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft


(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und jede juristische Person werden, sofern auch sie die gemeinnützigen Zwecke des Vereins verfolgt und unterstützt.
(2) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.
(3) Der Austritt eines Mitgliedes muss dem Vorstand schriftlich vierteljährlich vor Ende eines Geschäftsjahres zugeleitet werden. Die Mitgliedschaft endet a) durch Tod, b) durch Kündigung, c) durch Ausschluss.
(4) Der Ausschluss kann mit sofortiger Wirkung u. a. erfolgen bei a) groben Verstößen gegen die Vereinsbestrebungen und gegen die Satzung, b) wiederholtem Nichtbefolgen von Beschlüssen des Vorstandes und der Mitgliederversammlung, c) Rückstand des Mitgliedsbeitrages für zwei Jahre trotz Mahnung.
(5) Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung gegeben werden.


§ 5 Beiträge


Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festsetzung der Beiträge ist eine Zweidrittel-Mehrheit der Anwesenden erforderlich.


§ 6 Vorstand


(1) Der Vorstand besteht aus drei Mitgliedern, einem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und einem Kassenwart. Diese vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf 2 Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Kassenwart werden von der Mitgliederversammlung in einem besonderen Wahlgang bestimmt. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit solange im Amt, bis ihre Nachfolger gewählt sind und ihre Amtstätigkeit aufnehmen können.
(3) Sollte ein Vorstandsmitglied vorzeitig vom Amt zurücktreten, hat es dies dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Daraufhin wird durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung ein Nachfolger gewählt.
(4) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er hat insbesondere die Buchführung unter sich sowie die unter §2 aufgeführten Tätigkeiten zu organisieren und zu verwalten.
(5) Beschlüsse des Vorstandes können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn kein Vorstandsmitglied widerspricht. §9 gilt entsprechend.
(6) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.
(7) Vertretungsmacht nach außen hat jedes Vorstandsmitglied allein.
(8) Die Mitglieder des Vorstandes sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. erhalten keine Vergütungen. Auslagen werden aber erstattet, soweit diese nicht den Rahmen des Üblichen übersteigen.
(9 )Die Mitgliedersammlung kann jedoch mit einfacher Stimmenmehrheit beschließen, dass den Vorstandsmitgliedern für diejenigen Tätigkeiten, die über den üblichen Aufgabenkreis des Vereinsvorstandes hinausgehen: Entschädigung für den tatsächlichen nachgewiesenen Aufwand, bzw. angemessene Abgeltung des Zeitaufwandes gezahlt wird.

§ 7 Beirat


(1) Der Verein kann einen Beirat wählen, der die Aufgabe hat, den Verein und insbesondere den Vorstand in speziellen Fragestellungen, die sich aus dem Zweck des Vereins ergeben, beratend zu unterstützen, z.B. in Fragen der Wissenschaft oder der Öffentlichkeitsarbeit.
(2) Jedes Mitglied des Beirates wird der Mitgliederversammlung vom Vorstand vorgeschlagen und von ihr gewählt.


§ 8 Mitgliederversammlung


(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich einzuberufen.
(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder die Berufung von einem Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder unter Angabe der Gründe verlangt wird.
(3) Der Mitgliederversammlung sind die Jahresrechnungen und der Jahresbericht zur Beschlussfassung über die Genehmigung und Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. Diese prüfen unangemeldet die Buchführung einschließlich Jahresabschluss und haben vor der Mitgliederversammlung über ihr Ergebnis zu berichten.
(4) Die Mitgliederversammlung entscheidet ferner über den Haushaltsplan des Vereins, die Beitragshöhe für Vereinsmitglieder, Aufgaben des Vereins, die Einsetzung eines Geschäftsführers, Die Vertretungsbefugnis des Vorstandes wird mit Wirkung gegen Dritte gemäss § 26 Abs. 2 BGB in der Weise beschränkt, dass bei Aufnahme von Darlehen ab 1.000,00 € die vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung benötigt wird. Satzungsänderungen, Auflösung des Vereins.
(5) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie mit einer Frist von 4 Wochen einberufen wurde. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung. Satzungsänderungen sind im Wortlaut mit der Tagesordnung bekannt zu geben.
(6) Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung ergänzt werden. Ausgenommen davon sind Beschlüsse nach § 8 (4).
(7) Mitgliederversammlungen werden von mindestens einem Vorstandsmitglied geleitet. Ist dieses verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
(8) Beschlüsse können mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst werden. Ausgenommen davon sind u. g. Beschlüsse und Beschlüsse über die Beitragshöhe laut § 5. Eine Satzungsänderung bedarf der Zustimmung von mindestens zwei Drittel der anwesenden Mitglieder. Die Auflösung des Vereins bedarf der Zustimmung von mindestens drei Viertel der anwesenden Mitglieder.


§ 9 Beurkundung der Beschlüsse


Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer der Sitzung zu unterzeichnen.


§ 10 Auflösung des Vereins und Vermögensbildung


(1) Der Beschluss zur Auflösung kann nur nach rechtzeitiger Ankündigung in der Einladung zur Mitgliederversammlung gefasst werden.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an den Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.




Berlin den 29.04.2015

Christine Brekenfeld, Thilo Engel, Brigitte Haupt
(vormals Berlin, den 27.08.2006
(Gisela Schariot , Frank von Glahn , Rainer Griesheimer)
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